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Wir wohnen im kleinen gemütlichen Dorf Oberauel bei Hennef.
Als uns 1994 ein Hauskätzchen zulief, waren wir Feuer und Flamme. Wir hatten unsere helle Freude an der neuen Mitbewohnerin und nannten sie Mitzi. Nach nicht allzu langer Zeit hatte sie uns fest um ihre kleine Kralle gewickelt.
Mitzi hatte nach wie vor ihren Freilauf und kam beim ersten Zuruf zurück ins Haus. Unsere Trauer war sehr groß, als wir sie ein Jahr später tot auf der Straße fanden, überfahren. Plötzlich war es ein bisschen kälter im Haus. Ohne sie war es nicht mehr so lustig und auch ein wenig einsam.
Wir entschlossen uns, eine neue Katze ins Haus zu holen, die dann aber eine reine Wohnungskatze sein sollte. Nie wieder wollten wir so etwas erleben. Da wir beide berufstätig sind, kam eine Katze allein nicht in Frage, es sollten also gleich zwei sein. Wir kamen auf den wunderbaren Gedanken, uns nach Edelkatzen umzusehen, die an Wohnungshaltung gewohnt sind. In verschiedenen Zeitschriften hielten wir Ausschau nach Bildern von Katzen, die uns gefallen.
So kamen wir zur Maine Coon. Sie gefiel uns am besten von allen: groß, stattlich, prachtvolles Fell, wunderschön anzusehen und in vielen Farben zu haben.
Wir lernten die Züchterin Sabine Elzer (Newcomer's Cattery) kennen. Über sie kamen wir zu unseren ersten beiden Maine Coons. Später kauften wir bei Sabine noch zwei weitere Coonies. Es dauerte nicht lange, da entdeckten wir unsere Leidenschaft für diese Rasse. Sabine ermunterte uns, in einen Katzenverein einzutreten und zu züchten. Sie brachte uns alles bei, was ein guter Züchter wissen muss.
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